Wie versprochen kommt meine persönliche Meinung zum Film „2012″.
Als erstes muss ich vorwegnehmen das es nicht oft vorkommt das Tini ins Kino geht. Wenn man Tini kennt, weiß man das sie … sagen wir „das nicht nötig hat“ aus diversen Gründen xD Aber ich war noch nie mit Ben im Kino und es lief halt jetzt dieser Film und das is der Einzige wo ich dachte dass ich ihn vielleicht anschauen sollte.
Ben und ich sind beide ziemlich kritische Menschen was solche Sachen anbelangt. Das führte dazu das ich an einigen Stellen aufgestöhnt habe wegen der Geschichte an sich, wegen den teils deutlich künstlich dargestellten grafischen Effekte, und teils wegen mangelnder Intelligenz der Protagonisten. Ben hat sich vor allem wegen der Unlogik der ganzen Story aufgeregt und hier und da ein paar sich widersprechende wissenschaftliche Details.
Die Idee an sich ist ja ganz spannend und vielleicht etwas begründet (wenn man entweder sehr abergläubisch ist oder sehr leichtgläubig oder sehr ängstlich). Wissenschaftlich betrachtet wird am 21. Dezember 2012 unsere Sonne im Zentrum der Milchstraße stehen und alle Planeten des Sonnensystem werden auf einer Linie stehen. Es ist tatsächlich möglich das es gewisse Auswirkungen auf unsere Sonne haben wird, vielleicht ein paar Katastrophen, vielleicht gibst eine gewaltige Explosion und wir sterben alle an einem Hitzetod.
Die Mayas, das Orakel in Delphi, das Orakel in Rom, Nostradamus, irgendwelche chinesischen Philosphen, die Bibel (mehr oder weniger) und ein selbständig intelligentes Computerprogramm das dafür konstruiert wurde um Börsenprognosen zu erstellen haben alle genau dieses Jahr mit genau diesem Datum vorrausgesagt als, sagen wir, der Apokalypse. Kann sein, kann nicht sein. Ich glaub nicht daran. Falls es doch passiert, in Ordnung.
Ich hab irgendwo gelesen das dieser Film eine seltsame Zerstörungslust bzw. Befriedigung bei den Zuschauern auslöst. Das wäre schön gewesen finde ich. Nur durften ja in so einem Film die zwei Liebesgeschichten nicht fehlen und das ewige andere Gesülze und der Präsident der Vereinigten Staaten hat sich natürlich aufgeopfert und so weiter blaah
Wenn der liebe Herr Emmerich diese Intention der Zerstörung hatte, hätte er die anderen Elemente weglassen sollen. Das hätte mir wirklich sehr gut gefallen.
Nun gut, trotzdem finde ich diesen Film kann man sehr gut anschauen. Er ist sehr lang, aber er ist eigentlich nicht schlecht. Oskars verdient er jedoch nicht. Ben und ich waren danach Bagels essen im neuen Gebäudekomplex an der Hackerbrücke. Die Bagels waren sehr gut ![]()
Ich hatte den Bagel mit Räucherlachs, Frischkäse, roten Zwiebeln und Kresse. Ben den mit Roastbeef und Rucola.



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