It’s time. To make it right.

22 05 2009

Ich schaue aus dem Fenster und es stürmt die ganze Nacht. Zu hören wie der Regen auf die Scheibe prasselt gibt mir aus irgendeinem Grund ein sehr angenehmes Gefühl.

Ich wusste das dieser Tag kommen musste. Ich kann nicht so einfach ein Schlachtfeld verlassen, einfach so, weder mit Sieg noch Kapitulation. Ich kann nicht so lange im Feuer stehen und plötzlich sagen ich will nicht mehr brennen. Die Wunden so schnell stopfen ist wie sie noch mehr aufzureißen damit man den Unterschied nicht mehr merkt.
Not gleicht einem starken Wind. Damit meine ich nicht nur, daß sie uns von Orten fernhält, die wir sonst wohl aufgesucht hätten. Nein, sie entreißt uns auch alles bis auf das, was uns nicht entrissen werden kann, so dass wir danach dastehen wie wir wirklich sind und nicht so wie wir vielleicht gerne wären.
Und diese eisige Kälte. Irgendwie bin ich es schon gewohnt, sodass Regen für mich wirklich erleichternd ist.

Wie anstrengend es doch ist das zu sein was man sein will und nicht das was man ist. Ich bin die Meisterin im Verdrängen und ich hab bis jetzt immer noch nie so recht eine andere Lösung für alles gefunden. Es ist als hätte ich zwei Gewehre in der Hand gehabt und wäre einfach damit davonmarschiert. Und alles zurückgelassen.

Gib mir nicht die Schuld für deinen Schmerz und mein Verschwinden. Gib mir lieber die Schuld dafür das ich so getan habe als wäre das das einzig richtige. Es war nicht einfach ohne dich aber ich kann nicht wieder kämpfen. Ich habe die Waffen weggeworfen und sie durch Blumen ersetzt. Alles was ich tun kann ist dir diese Blumen zu schenken, um dir ein Lächeln zu entlocken und alles einfacher zu machen.
Warum muss alles was deine Sturheit anrichtet so unglaublich kompliziert katastrophal sein? Und warum fühle ich mich bei alledem mitschuldig?

It is time, to do the right thing.





3 days left. I’m feelin much better today.

15 05 2009

You see it all in my smile.
You hear it all in my laugh.

The way I walk, you hear me talk.
And know I’m no longer sad.
I got no reason to smile more now than I’ve ever had.
I open up my eyes and realize that nothing’s quite that bad.

I’ve got a different approach to dealing with emotion.
Keeping control of my boat, while drifting on this ocean.
Keeping my head to the sky, keeping tears out of my eyes.
Unless happiness be the reason that I decide to cry.
And life’s too short to dwell on all that’s wrong.
Stand up now, stand up now and I promise not before long.

You’ll be feeling better today.

Oh, I’ve got a different approach to dealing with emotion.
Keeping control of my boat, while drifting on this ocean.
Keeping my head to the sky, keeping tears out of my eyes.
Unless happiness be the reason I decide to cry.
And life’s too short to dwell on all that’s wrong.

Wisst ihr … nichts ist wirklich vergleichbar mit dem Gefühl das ich jetzt habe. Nur noch 3 Tage und dann geht ein Lebensabschnitt zu Ende. Die Angst vor der Chemieprüfung war groß, doch jetzt überwiegt die Trauer vor dem Ende. Unfassbar wie schnell diese 13 Jahre vergingen … trotz vieler Probleme am Anfang und Hindernisse immer wieder, verstehe ich jetzt warum so viele sagen das die Schulzeit eine schöne Zeit ist.

Die Zeit ist gekommen um hinaus in die Welt zu gehen. An dieser Stelle danke ich meinen Eltern für all die Fürsorge und Erziehung (trotz Streitereien und Auseinandersetzungen) und all die Zeit die sie für mich da waren. Danke Mama das du so eine tolle lustige seltsame Frau bist voller Weisheiten für meinen Alltag. Danke Papa für den kleinen Anteil von deiner überdurchschnittlichen Intelligenz und den kleinen Dingen mit denen du mir viel Freude geschenkt hast.

(und danke Tony das du mich ständig beim lernen nervst denn ohne dich würde ich sehr schnell einschlafen xD)

 





status 25%

8 05 2009

Erster Abiprüfungstag also.

Die letzten Tage habe ich nur Mist geträumt … irgendwas mit Darwin und Benztraubensäure. Das ist der Beweis das ich mich wirklich sehr sehr viel mit dem Fach Biologie beschäftigt habe, denn heute, ja genau grad eben habe ich meine erste schriftliche Abiturprüfung geschrieben.

Heute morgen bin ich aufgestanden mit dem Gefühl: „Oh gott mir schießt das Blut in den Adern … ich glaube ich sterbe.“ xD und echt der schlimmste Moment des Ganzen waren die 10 Minuten die wir noch dasaßen bevor es dann endlich 9 Uhr wurde und wir anfangen durften. Es gab 3 Aufgabenblöcke A, B und C. Die Biologielehrer durften dann jeweils eine Aufgabe aus jedem Block aussuchen die WIR dann bearbeiten mussten. Unsere waren also A2, B1 und C1.

9 Uhr 15. Soweit so gut. Die Aufgaben durchgelesen und beim überfliegen eigentlich nichts super schwieriges entdeckt.

10 Uhr 30. Scheisse ich hab nur noch die Hälfte der Zeit aber noch nich die Hälfte der Aufgaben gelöst!!! Was mach ich jetzt? Ah gute Idee, auf die Toilette gehen und chillen. 2 Minuten später war ich wieder da und dann hab ich richtig durchgestartet.

11 Uhr 45. Ok fertig. Nochmal durchgucken. …. AH SCHEISSE ICH HAB EINE AUFGABE 1.2.2 VERGESSEN WAAAAH … noch schnell machen …. 11 Uhr 57 …. FERTIG.        ABGEBEN!!!! RAUS AUS DER SCHULE! HOUSEMUSIC AN!

Im großen und ganzen gings mir ECHT GUT und ich habe bei keiner Aufgabe die Stirn gerunzelt. Jetzt kommt es eben nur noch auf die kleinen Fehler an bei den Millionen an Teilaufgaben die ich machen musste.

Das zweitschlimmste hab ich hinter mir :D jetzt noch Englisch (easy peasy) dann Chemie (APOKALYPSE!!) und dann Ethik (chillen mit dem Ethiklehrer)